katechismus21

»Startseite  »Buchstabe B  Beschneidung  »Besessenheit Buchstabe B

Beschneidung

Für Quiz ist der Text so formuliert, dass beim Vorlesen (ohne die Klammern) zunehmend deutlich wird, um welchen Begriff es sich handelt.

Diese rituelle Handlung (Beschneidung) hat in vielen Völkern Tradition. Schon im 4. Jahrtausend vor Christus wurde sie in Ägypten nachweislich praktiziert. Bei den Muslimen ist es Brauch, die Jungen in der Kindheit, spätestens aber vor der Heirat dieser Prozedur zu unterziehen.
Im ersten Buch Mose (Genesis) macht Gott diese rituelle Handlung für alle Nachkommen Abrahams zur Bedingung. Da können wir lesen: "Ihr müsst bei allen Jungen die Vorhaut am Geschlechtsteil entfernen. Dies soll das Zeichen dafür sein, dass ich meinen Bund mit euch geschlossen habe."
Mit Berufung auf Gottes Befehl wird dieser Eingriff ( Beschneidung) bei Juden noch heute am 8. Tag nach der Geburt praktiziert.

Ist die Antwort noch nicht gefunden, so stehen vier Begriffe zur Auswahl:

Exorzismus Taufe
Litanei Beschneidung

Zusatzinformationen zu Beschneidung:

Beschneidung in der Bibel und kirchliche Postition

In Genesis 17, 9-14 finden wir die Anweisung zur Beschneidung. Die Beschneidung wurde und wird im Judentum von den Mohalim (Einzahl: Mohel) durchgeführt. Ein Mohel hat die notwendigen chirurgischen Fähigkeiten, ist in der Regel Arzt. Mädchen werden im Judentum nicht beschnitten. Da die ersten Christen vorher Juden waren, waren sie also auch beschnitten. So entstand in den frühen christlichen Gemeinden ein Streit darüber, ob man Nichtjuden, die Christen werden wollten, erst beschneiden müsse. Der Apostel Paulus wehrte sich energisch gegen eine solche Forderung, wie wir im Galaterbrief sehen. Der Apostel Paulus setzte durch, dass der Zwang zur Beschneidung im sogenannten "Apostelkonzil" verneint wurde.

Paulus äußert sich zur Beschneidung

Paulus schrieb den Gemeinden in Galatien, die von diesem Streit betroffen waren: "Denn in Christus Jesus kommt es nicht darauf an, beschnitten oder unbeschnitten zu sein, sondern darauf, den Glauben zu haben, der in der Liebe wirksam ist" (Galaterbrief 5,6). Diese Auffassung steht durchaus im Einklang mit dem Alten Testament, wo Gott fordert "Beschneidet eure Herzen" (5 Mose 10,16).

Bergpredigt « » Besessenheit