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Buchstabe G

Gesangbuch

Bis zur Reformation sangen in den Gottesdiensten nur die Priester und Chöre; die Gemeinde blieb stumm. Daher kannte man und brauchte man ein solches Buch nicht. Erst die Einführung des Gemeindegesangs durch Martin Luther machte es notwendig.

Die katholische Kirche in Deutschland hat seit langem eine einheitliche Ausgabe, das Gotteslob. Seit 1996 haben sich auch die evangelischen Kirchen auf ein gemeinsames geeinigt.

Für Religionsquiz ist der obige Text so formuliert, dass beim Vorlesen zunehmend deutlich wird, um welchen Begriff es sich handelt. Wurde die Antwort noch nicht gefunden, so stehen Begriffe zur Auswahl:

Gotteslob Wochenlied
Präludium Gesangbuch

Zusatzinformationen zu Gesangbuch:

Das erste überregionale Kirchengesangbuch erschien in Deutschland im Jahr 1915; es war das "Deutsche Evangelische Gesangbuch" (DEG). Aufgrund des ersten und zweiten Weltkriegs dauerte es, bis das erste Gesangbuch einen Nachfolger fand. 1950 erschien das "Evangelische Kirchengesangbuch" (EKG). Es erschien in den Folgejahren in mehreren überarbeiteten und ergänzten Neuausgaben. Zwischen 1993 und 1996 (je nach Landeskirche) folgte das "Evangelische Gesangbuch" (EG) als offizielles Gesangbuch der evangelischen Kirche Deutschlands.

Das Evangelische Gesangbuch ist auch offizielles Kirchengesangbuch über die Grenzen Deutschalds hinaus in Elsaß-Lothringen, Österreich und Luxemburg. Die evangelischen Gemeinden in der Schweiz haben ein eigenes Gesangbuch.

Siehe auch: Evangelisches Gesangbuch

Gesalbter « » Gethsemane