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Buchstabe E

Ewigkeitssonntag

So sehr sich das evangelische und katholische Kirchenjahr ähneln, hat doch dieser letzte Sonntag des Kirchenjahres, der Sonntag vor dem 1. Advent, unterschiedliche Bedeutung. Er heißt bei den katholischen Christen Christkönig. Dies ist die evangelische Bezeichnung. Hier ist dieser Tag dem Denken an die Verstorbenen gewidmet. Daher kennt man diesen Sonntag auch unter dem Namen Totensonntag.

Für Religionsquiz ist der obige Text ist so formuliert, dass beim Vorlesen zunehmend deutlich wird, um welchen Begriff es sich handelt. Wurde die Antwort noch nicht gefunden, so stehen Begriffe zur Auswahl:

Allerseelen Ewigkeitssonntag
Fronleichnam Volkstrauertag

Zusatzinformationen zu Ewigkeitssonntag:

Auf den Friedhöfen finden am Ewigkeitssonntag / Totensonntag Andachten statt. Die Gräber werden mit Blumen geschmückt, Kerzen werden angezündet. Diese Symbole zeigen, dass der Tod für uns Christen nicht das letzte Wort hat. Das Pendant zum evangelischen Ewigkeitssonntag ist in der katholischen Kirche Allerseelen, gefeiert am 2. November. Die Reformatoren schafften das Allerseelenfest in den evangelischen Kirchen ab. König Friedrich Wilhelm III. von Preußen ordnete 1816 an, dass dafür jeweils am letzten Sonntag des Kirchenjahres der Verstorbenen gedacht wird.

Das Evangelische Gottesdienstbuch regelt dazu, dass ein lokal üblicher Gedenktag der Entschlafenen („Totensonntag“) den Ewigkeitssonntag nicht verdrängen, sondern in einem separaten Frühgottesdienst, Predigtgottesdienst oder Vespergottesdienst begangen werden soll. (Evangelisches Gottesdienstbuch. Agende für die Evangelische Kirche der Union und für die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands. 3. Auflage. Berlin 2003, S. 406.)

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