katechismus21

» Startseite  » Buchstabe K  » Knien  » Könige

Buchstabe K

Knien / Niederknien

Es ist eine Körperhaltung, die deutlich Demut ausdrückt. In katholischen Kirchen sind die Bänke zumeist so konstruiert, dass sie diese Gebetshaltung erleichtern.

In der evangelischen Kirche wird diese Gebetshaltung selten eingenommen; manchmal aber, um persönlich die Hand zum Segen aufgelegt zu bekommen.

Beim Gebet oder beim Empfang des Segens zeigt man mit dieser Körperhaltung, dass man sich Gott unterstellt und vor ihm ganz klein ist.

Für Religionsquiz ist der obige Text so formuliert, dass beim Vorlesen zunehmend deutlich wird, um welchen Begriff es sich handelt. Wurde die Antwort noch nicht gefunden, so stehen Begriffe zur Auswahl:

beten beichten
Knien fasten

Zusatzinformationen zu Knien:

Das Niederknien in der evangelischen und katholischen Kirche

Wie die Selbstbekreuzigung wird auch das Niederknien zum Gebet heute oft als ein äußerliches Unterscheidungsmerkmal zwischen evangelischen und katholischen Christen angesehen. In den protestanischen Kirche wurde das Knien aber nie ausdrücklich abgeschafft. Richtig istb aber, dass Niederknien hier seltener praktiziert wird. Das liegt einerseits daran, dass in evangelischen Kirchen eher das "Wort" hervorgehoben wird und Zeichenhandlungen dagegen zurücktreten. Auch stellte man ganz bewußt gegen das Knien, welches eher ein Ausdruck der Schuld ist, das Stehen, das ausdrückt: Wir sind durch Jesus Christus erlöst. So sah es auch die Alte Kirche und ordnete im Konzil von Nicäa (325) das Stehen für die Ostersonntage an.

Kloster « » Könige