katechismus21

» Startseite  » Buchstabe H  » Himmelfahrt

Buchstabe H

Himmelfahrt / Christi Himmelfahrt

Nach seinem Tod erschien Jesus etlichen Menschen. Sie konnten also bezeugen, dass er von den Toten auferstanden war. 40 Tage nach Ostern verließ der Auferstandene allerdings die Erde, um nun ganz bei Gott, dem Vater, zu sein.

Dem endgültigen Abschluss des irdischen Lebens Jesu ist dieses jährliche Fest gewidmet. Es gehört noch in die 50-tägige Osterzeit und wird stets am vorletzten Donnerstag vor Pfingsten gefeiert.

Für Religionsquiz ist der obige Text so formuliert, dass beim Vorlesen zunehmend deutlich wird, um welchen Begriff es sich handelt. Wurde die Antwort noch nicht gefunden, so stehen Begriffe zur Auswahl:

Trinitatis Ostern
Himmelfahrt Gründonnerstag

Zusatzinformationen zu Himmelfahrt:

Der Termin für Christi Himmelfahrt orientiert sich am beweglichen Ostertermin, es ist also ein beweglicher Feiertag. Stets am Donnerstag, vierzig Tage nach Ostern, feiern wir Christi Himmelfahrt. Es ist bundesweit, also in allen deutschen Bundesländern gesetzlicher Feiertag.

Zumeist wird Christi Himmelfahrt einfach Himmelfahrt genannt; doch im Saarland und in vielen Kommunen Bayerns gibt es auch den gesetzlichen Feiertag Mariä Himmelfahrt, dort muss man also zwischen Christi und Mariä Himmelfahrt unterscheiden.

Immer mehr wird Christi Himmelfahrt als Vatertag begangen. Auch dieser Brauch ist nicht willkürlich und unchristlich. Der Vatertag hat inhaltliche Nähe zum christlichen Feiertag: Am Himmelfahrtstag blickt Jesus zu seinem Vater auf und steigt zu ihm auf. Er sitzt dann zur Rechten seines Vaters. Der Vater tritt also in den Mittelpunkt - so ist der Himmelfahrtstag auch religiös, christlich betrachtet ein Vatertag.

Im vierten Jahrhundert hat die Kirche Himmelfahrt eingeführt. Dabei berief man sich auf die biblische Apostelgeschichte. Da ist gleich in den ersten elf Versen die Himmelfahrt und ihr genauer Zeitpunkt beschrieben (Apostelgeschichte 1,1-11)

Himmel « » Hiob