katechismus21

» Startseite  » Buchstabe G  » Glocken

Buchstabe G

Glocken / Kirchenglocken

Sie sind seit dem 8. Jahrhundert im Christentum verbreitet. Sie gaben die Tageszeit an, als nur wenige Menschen eine Uhr besaßen; sie warnten vor Unwetter oder feindlichen Angriffen. Sie gaben auch die Hinrichtung von Verurteilten bekannt; daher stammt die Redewendung: Sein letztes Stündlein hat geschlagen.

Heutzutage machen sie öffentlich bekannt, dass gerade jemand beerdigt wird oder in der Kirche eine Trauung stattfindet. Ebenso rufen sie zu den Gottesdiensten.

Für Religionsquiz ist der obige Text so formuliert, dass beim Vorlesen zunehmend deutlich wird, um welchen Begriff es sich handelt. Wurde die Antwort noch nicht gefunden, so stehen Begriffe zur Auswahl:

Posaunen Orgel
Glocken Apokryphen

Zusatzinformationen zu Glocken:

Im evangelischen Bereich ist es den Gemeinden überlassen, ob sie Glocken haben möchten. In der katholischen Kirche sind sie kirchenrechtlich vorgeschrieben.

Kirchen ohne Glocken?

Es ist selten, aber es gibt evangelische Kirchengemeinden, die bewusst auf Glocken verzichten; so in den Arbeitervierteln im Ruhrgebiet, um die nach der Nachtschicht schlafenden Kumpels nicht zu wecken.

 

Wozu Glocken?

Glocke

Die Glocken ehren und rühmen Gott und rufen: „Er ist der Herr, unser Gott, du sollst keine anderen Götter haben.“

Bei besonderen Lebenssituationen (Taufe / Konfirmation / Trauung / Beerdigung) erinnern Glocken an den Bund Gottes mit den Menschen und rufen: „Gott begleitet dich auf dem neuen Weg.“

Auf einer extra Seite haben wir ausführlich beschrieben: Bedeutung und Geschichte der Kirchenglocken / Wann Glocken läuten / Gestaltung des Glockengeläutes.

Gleichnis « » Gloria