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Buchstabe B

Barbarazweige

Es sind Kirschbaumzweige, die am 4. Dezember geschnitten und in warmes Wasser gestellt werden. Zu Weihnachten blühen sie dann auf, was sehr eindrucksvoll aussieht und Glück bringen soll. Dieser Brauch geht auf eine junge Heilige zurück, weil Kirschbaumzweige aufblühten, als sie als Märtyrerin starb.

Nach dieser Heiligen, deren kirchlicher Gedenktag am 4. Dezember gefeiert wird, sind diese Zweige benannt.

Für Religionsquiz ist der obige Text so formuliert, dass beim Vorlesen zunehmend deutlich wird, um welchen Begriff es sich handelt. Wurde die Antwort noch nicht gefunden, so stehen Begriffe zur Auswahl:

Barbarazweige Palmenzweige
Kopten Zedern

Zusatzinformation zu Barbarazweige:

Die Heilige Barbara starb im Jahre 306 wegen ihres Bekenntnisses zu Jesus Christus. Sie lebte in der heutigen Türkei; das Gebiet gehörte zum Römischen Reich.

Die Christen wurden damals verfolgt. Doch Barbara ließ sich auch durch Androhung der Todesstrafe nicht von ihrem Glauben abbringen. Schließlich schlug ihr eigener Vater ihr zur Strafe den Kopf ab. Man sagt, dass daraufhin der Vater vom Blitz erschlagen wurde und mitten im Winter die Kirschbäume zu blühen begannen.

Aufgrund der Strafe, die der Vater erlitt (vom Blitz erschlagen), gilt diese Märtyrerin noch heute als Schutzheilige für alle Situationen, bei denen es blitzt, donnert, stürmt oder etwas explodiert. So ist sie auch die Beschützerin der Bergleute.

Barbara « » Barett